Fall Dresden

Der erste Teil des Forschungsprojektes beschäftigt sich mit der konkreten Situation in Dresden. Die letzte (betriebliche) Wochenkrippe schloss hier im Jahr 1992.
Derzeit werden die Archivalien der Gesundheitsämter sowie der Schulämter ausgewertet. Dabei zeigt sich, dass in den 50er-60er Jahren bei ca. 16.000 Kindern im krippenfähigen Alter für etwa 2.500 Kinder ein Krippenplatz zur Verfügung stand. Mehr als die Hälfte dieser Plätze waren in Wochenkrippen. Die meisten dieser Plätze wurden durch Betriebe bereitgestellt. Ab Mitte der 60er Jahre wurden zunehmend Tageskrippenplätze geschaffen. Die Bedeutung der Wochenkrippenplätze sank vor allem in den 80er Jahren. Kinderwochenheimplätze (für 3-6jährige Kinder) gab es in deutlich geringerer Zahl.

Das Ergebnis dieser Forschungsarbeit soll im September 2019 zur Verfügung stehen.

Sollten Sie sich noch an solche Einrichtungen erinnern – dann freuen wir uns, wenn Sie uns mit Ihren Erfahrungen bei der Recherche helfen können. Auch Material aus der Zeit ist für uns von Interesse. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf: info (et) wochenkinder.de

Am Donnerstag, 19.9.2019, 18 Uhr
werden die ersten Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt

im Stadtarchiv Dresden, Elisabeth-Boer-Str. 1, 01099 Dresden

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich, aber zur Platzreservierung über unser Mailadresse möglich: info (et) wochenkinder.de

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